




Der neue Zentralbau fügt sich in den 1908 entwickelten Masterplan eines typischen Pavillonsystems folgerichtig ein. Zwei parallele Längstrakte werden über drei Zwischenbauten verbunden. Die Konstruktion des Neubaus mit ihren filigranen Glasfassaden setzt sich bewusst von den denkmalgeschützten Altbauten der Jahrhundertwende ab. Die Gestaltung der Pflegestationen bricht auf erfrischende Weise mit typischen Krankenhausklischees. Die einzelnen Patientenzimmer sind bis ins kleinste Detail durchdacht und entwickeln in Zu-
sammenhang mit dem Farb- und Materialkonzept einen unaufdringlichen Charme. Dass eine Krankenhausanlage, die vor über 100 Jahren gedacht wurde auch heute noch logisch erweitert werden kann, spricht für die Nach-
haltigkeit des Konzepts.
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