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Mediothek Krefeld Fassade Detail
Mediothek Krefeld Aussenansicht bei Nacht
Mediothek Krefeld Innenansicht Rampe
Mediothek Krefeld Innenansicht
Mediothek Krefeld Innenansicht Sofalandschaft
Mediothek Krefeld Innenansicht Regale
Mediothek Krefeld Innenansicht 02

Mediothek Krefeld
Bauherr: Stadt Krefeld / Standort: Krefeld / BGF: 7 500 m²
Fertigstellung: 2008 / Wettbewerb: 1. Preis 2002
Architektur: HPP in Zusammenarbeit mit db Dieter Berten

Der geringe Anreiz zum Verweilen auf dem Theaterplatz in Krefeld veranlasste die Stadt, einen Wettbewerb zur städtebaulichen Neuordnung des Quartiers zwischen Ostwall, St. Anton-Straße und Königstraße auszuloben. Die neue Mediothek ist der erste realisierte Abschnitt der geplanten Neugestaltung dieses öffentlichen Raums, zu dem auch das Seidenweberhaus und das Stadttheater gehören. Städtebaulich fügt sich der Neubau wie die alte Stadtbibliothek parallel zum denkmalgeschützten Stadttheater an der Westseite des Theaterplatzes ein.Auf rechteckigem Grundriss entstand ein klar gegliedertes, 3-geschossiges Gebäude, das sich mit seiner gläsernen Eingangsfassade zum Theaterplatz öffnet. Die offene, einladende Fensterfront wird seitlich durch dunkelgrauen Naturstein gefasst. Weiße, großformatige Fassadenplatten gestalten die Gebäudehülle an ihren Längsseiten. In versetzen Höhen angeordnete, öffenbare Bandfenster bilden dabei den Raumfluss im Gebäudeinnern nach außen ab. Eine auskragende Sichtbetondeckenplatte fasst die unterschiedlichen Fassadenthemen zusammen und bildet als Vordach gleichzeitig den Gebäudeauftakt.Der Zugang zur Mediothek erfolgt durch den herausgezogenen Haupteingang am Theaterplatz. Über das Foyer, in dem sich Information, Ausstellungs- und Verbuchungstheken befinden,  gelangt der Besucher in das glasüberdachte Gebäudeatrium. Hier zeigt sich vollständig die außergewöhnliche Innenraumgestaltung, die auf der Idee des »kontinuierlichen Raums« aufbaut:
Um das Foyer sowie den zentralen Ausstellungs- und Vortragsbereich ziehen sich Rampen in die Höhe, die die terrassenförmig ansteigenden Ausleihebenen fließend und barrierefrei miteinander verbinden. Der Besucher durchwandert die Mediothek wie auf einer Promenade und erlebt dabei je nach Standort und Ebene immer wieder neue Raumeindrücke.

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