

Die Planungsaufgabe umfasste Einrichtungen für Lehre und Forschung für zunächst 10 000 Studierende der Geistes- und Naturwissenschaften sowie Medizin und Ingenieurwissenschaften inklusiver aller Verkehrs- und Versor-gungseinrichtungen. Als Grundstück stand ein 500 Hektar großes, hügeliges und teilweise bewaldetes Gelände in landschaftlich reizvoller Lage über dem Ruhrtal zur Verfügung. Das Konzept sah eine starke Verdichtung der Bau-
maßnahmen an der Grenze des Stadtteils Querenburg vor, der zur Universi-tätsstadt wurde. Die Wald- und Hangflächen an der Ruhr blieben als Erhol-ungsgebiet erhalten. Der in zehnjähriger Bauzeit fertig gestellte Kernbereich
der Universität wurde in vier Quartiere, durch bandförmig an den Hauptwegen angeordnete Zentraleinrichtungen unterteilt.