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Santander Consumer Bank Aussenansicht Fassade
Santander Consumer Bank Glasfassde Detail

Santander Consumer Bank
Bauherr: VR-Leasing ONYX GmbH & Co. Immobilien KG
Standort: Mönchengladbach / BGF: 31 600 m² / Arbeitsplätze: 1 200 Fertigstellung: 2006 / Wettbewerb: 1. Preis 2003

In Mönchengladbach, in einem innerstädtischen Mischgebiet am Fuß des Abteibergs, entstand ein transparenter Verwaltungsbau mit außergewöhnlicher Arbeits- und Aufenthaltsqualität. Auf einem ehemaligen Industriegelände errichtete die Banco Santander ihre neue Deutschlandzentrale. Diese bietet seit Frühjahr 2007 einen Arbeitsplatz für 1 200 Mitarbeiter, die aus verschiedenen Standorten in Mönchengladbach zusammengeführt wurden.
Das Wohlbefinden der Mitarbeiter stand von Beginn an im Zentrum der architektonischen Überlegungen. Mit dem Neubau wollte die Bank die Voraussetzungen schaffen, mit denen sich ihr Veränderungsprozess »New Work« umsetzen lässt: ein Arbeitskonzept, das auf den Ergebnissen der Studie »Office 21« des Fraunhofer-Instituts aufbaut. »Office 21« trägt den Erkenntnissen Rechnung, dass in einer zunehmend automatisierten und vernetzten Arbeitswelt Kreativität zum Rohstoff einer Gesellschaft wird. Die Motivation der Mitarbeiter, neue Lösungen zu finden und diese mit anderen zu teilen, wird danach zum Fundament eines erfolgreichen Unternehmens.
Vor diesem Hintergrund lautete die Aufgabe für den Architektenwettbewerb, innovationsfördernde Arbeitsformen sowie flächenwirtschaftliche und flexible Raumkonzepte zu entwickeln, welche den internen Informationsfluss unterstützen. Daher leitete sich die Entwurfsidee aus der inneren Organisation einer teamorientierten, kommunikativen Arbeitswelt ab. Die geografische Nähe zum Rhein beeinflusste den Grundgedanken, ein Gebäude zu entwerfen, das sich wie ein Band fließend in die Stadtlandschaft einfügt. Offenheit, Transparenz und Flexibilität sollten zudem die Arbeitsabläufe bestmöglich unterstützen und den Informationsaustausch fördern.
Zum Ausdruck kommen diese Leitgedanken in einem mäanderförmigen, gläsernen Baukörper, der in seiner Längsachse durch vier Glasatrien gegliedert ist. Städtebaulich arrondiert der Neubau den vormals gewerblich genutzten Baublock und vermittelt in seiner Höhenentwicklung zwischen den unterschiedlichen Niveaus der Umgebungsbebauung sowie des Geländes. Die offenen, durchgrünten Höfe sowie Rücksprünge aus der Bauflucht führen zu einer spannungsreichen Straßengestaltung, der Straßenraum wird aufgelockert und erweitert.

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